| Aber bitte mit Sahne | weiter... |
Bei den Jahresfahrten wird immer versucht, etwas Besonderes zu
organisieren. Behinderte haben in der Gesellschaft immer noch viele Nachteile.
In dieser Gruppe soll Behinderung auch als "Vorteil" erlebt werden.
So
konnten u.a. über verschiedene bischöfliche Generalvikariate und
andere Verbindungen immer wieder Sahnehäubchen für die
Veranstaltungen organisiert werden. Hl. Messen allein für die Gruppe in
Notre Dame de Paris, im Straßburger Münster, in San Marco in Venedig
etc. Kostenlose Busse in Florenz oder Rom, ein kostenloses Boot in Venedig.
Sonderführungen allein in der
Sixtinischen
Kapelle in Rom oder an vielen Orten in Israel. Empfang durch den
ökumenischen Patriarchen in Istanbul und durch die Gattin des
türkischen Ministerpräsidenten, großzügige Hilfe durch die
evangelische Kirche in Schweden, fast kostenloser Besuch von Figaros Hochzeit
in der Münchner Staatsoper, eines Westernhagen-Konzerts oder eines
Fußballspiels des 1.FC. Köln und vieles andere mehr.
Wir haben
in dieser Gruppe ein beeindruckendes Maß an Hilfsbereitschaft erlebt, man
muß manchmal nur nachdrücklich fragen.
"Mit Burkhard in der Münchner Staatsoper!
Es war nicht so einfach Burkhard auf dem oberen Rang mit den steilen Treppen auf seinen Platz zu bekommen, aber schließlich saß er und unterhielt sich angeregt mit seinem Nachbarn (fremder Operngast). Das Licht verlosch und die Ouvertüre begann. Worauf Burkhard laut in die Menge fragte "Wann denn Schluss hier?" Die Fremden zischten pssst und Brücke-Krücke versank kichernd in den Sitzen.
Als der Vorhang sich hob und die erste Szene zeigte folgte prompt Burkhards Ruf: "Alle verhaften!!!". Nun waren auch die anderen Operngäste angesteckt und beobachteten wie wir, Burkhard dabei wie seine Begeisterung für die Oper wuchs und er kommentierte und dirigierte. ICH LIIIEBE OPER!!!"