Bemerkungen zu Brücke-Krücke zurueck-20 Jahre Bruecke-Kruecke-weiter
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Richard von Weizäcker
Ich bin überzeugt, dass nicht nur die, die eine Behinderung durch’s Leben zu tragen haben davon einen Gewinn haben, sondern auch die, die ohne Behinderung leben aber dadurch, dass sie mit den anderen zusammen sind selber etwas für ihr eigenes Leben Entscheidendes und Wichtiges gewinnen.

Richard von Weizäcker (1991)
Bundespräsident


Dr. Christine Bergmann
Ich habe schon viel über Ihren Verein gehört und würde gerne die Gelegenheit nutzen, die engagierten Teilnehmerinn en und Teilnehmer und ihrer Arbeit anlässlich der Jubiläumsfeier kennen zu lernen.
Das, was sie gemeinsam leisten, kann vielen bei ihrer Arbeit ein Vorbild sein. Um so mehr bedauere ich es, am 25. August nicht dabei sein zu können.
Ich würde mich jedoch sehr freuen, wenn Sie ihre Vereinsfreundinnen und Vereinsfreunde herzlich von mir grüßten und ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrem Engagement wünschen würden

Dr. Christine Bergmann
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend


Berna YilmazMeine lieben Gäste,ich freue mich Sie in der Türkei, speziell hier in Istanbul als meine Gäste willkommen heißen zu dürfen.
Für mich ist dieser Besuch für alle Behinderten ein sehr wichtiges Zeichen, denn Sie stehen als Symbol für alle Behinderten, die dem Leben aufgeschlossen gegenüber sind und sich nicht zurück fallen lassen.(...)
Die Gruppe Brücke-Krücke hat etwas sehr Schönes ins Leben gerufen, dass die Behinderten miteinander Erfahrungen austauschen. Aus diesem Grunde will ich euch allen gratulieren.
In jedem Land werden Sie neue Freunde finden, ihre Probleme offen legen und anschließend werden Sie merken, dass durch diesen Austausch, Lösungen sehr viel schneller gefunden werden . Ich will euch deshalb nochmals beglückwünschen.

Frau Berna Yilmaz
(Frau des türkischen Ministerpräsidenten 1998)


Ich erinnere mich noch genau an die Anfänge der Aktivitäten und das unermüdliche Engagement der Mitglieder Ihrer Gruppe, die "hochgesteckten Ziele" integrativen Zusammenseins gegen alle Widerstände - auch bürokratischer Natur - umzusetzen.
Der Erfolg der Gruppe spricht für sich. Ich wünsche Ihnen und allen Mitstreitern der Gruppe, dass Sie auch weiterhin die "unbequemen Interessenvertreter" sein mögen, die deutlich machen, dass bei überwinden der Barrieren, insbesondere in den Köpfen, integratives Zusammenleben keine Worthülse bleibt.

Dieter Liminski
stellvertretender Leiter des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Bonn



Ich hatte ja viele Bedenken vorher, ich hab ja nicht mehr so viel Kontakt mit euch. Wir sehen uns selten und vor zehn Jahren waren wir das letzte Mal zusammen. Und ich habe mich gefragt ob das wohl gut geht. Mit den Jüngeren und viele die damals mit waren sind jetzt Eltern mit kleinen Kindern . Jetzt sind meine Bedenken wegeflogen.
Ich fand da etwas in diesem Evangelium wieder was mir in diesen Tagen wieder deutlich geworden ist, das zu dieser Gruppe Brücke-Krücke gehört . Diese Hartnäckigkeit, die Jesus ja auch von seinen Jüngern erwartet, die Hartnäckigkeit und manchmal auch die Unverschämtheit. Ich war froh, daß ich dieser Tage das nochmal erleben durfte mit welcher Selbstverständlichkeit, wir auch fordernd sind zueinander und auch anderen gegenüber.
Diese orgiastische Feier gestern Nacht das war ja auch ganz schön unverschämt. Das gehört ja auch dazu. Und Jesus scheint diese Haltung zu imponieren, erwartet sie geradezu .

Pim
(Heilige Messe, 28.07.2001, Rom, Gedanken zu Lukas 11, 1-13)

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