| Bikinis im November | weiter... |

Will einer einmal speisen wie die Caesaren im alten
Rom, so reicht schon fast ein Anruf beim Spanferkel-Metzger, eine
Matratzen-Sammel-Tour durch den Bonner Sperrmüll und etwa 40 als
Römer kostümierte, gut gelaunte Brücke-Krückler.
Für eine Beach-Party im Advent ist nicht vielmehr notwendig als eine
Badehose / ein Bikini und etwa 3 Kubikmeter Sand. Für das sommerliche
Wetter sorgen einige leistungsstarke Heizlüfter.
Und überhaupt,
Anlässe für Feten finden sich immer. Ob
Karneval,
Sylvester oder Geburtstage, ob Beach- Schlager oder
Heavy-Metal-Party.
Beim Sport wechseln wir inzwischen von passiver Teilnahme (Telekom
Baskets, 1.FC Köln) ins aktive Lager.
Teilnahmen am Bonn-Triathlon und
dem Lessenicher Gerümpelturnier in 2001 waren höchst erfolgreich.
In den Bonner Museen sind wir immer wieder gern gesehene Gäste.
Einmal im Monat treffen wir uns zum gemeinsamen Frühstück.
Wenn jemand meint, der beste Platz zum Grillen sei die Löwenburg,
schleppen wir Mann und (Silke-)Maus und Rolli und Proviant da hoch.
Wenn
uns jemand seinen Lieblingsong 8 Stunden am Stück erleben lassen will,
dann gehen wir auch zo Foß noh
Kölle. Und was gut war, wird wiederholt und anschließend zur
Tradition erklärt.
So geht Brücke-Krücke inzwischen
traditionell (seit 1995) mit jährlich wachsender Begeisterung im Bonner
Rosenmontagszug mit.
Römische Abende gab es
bereits fünf. Und am wichtigsten in der Reihe der Traditionen ist die
alljährliche Fahrt nach Ahrhütte in der Eifel. Das letzte
Wochenende im Januar ist bei den meisten Brücke-Krücklern für
diese Fahrt reserviert. Das Gute-Laune-Wochenende dient seit 1982 zur
Einstimmung auf das neue Jahr. Kochen, spazierengehen, bedeutende
Theaterstücke aufführen, Filme gucken, Negerkussschlachten,
nächtelang selbstgemachte Spiele spielen und natürlich Fete feiern
bietet Gelegenheit zum kennenlernen und wiedersehen.
Traditionen werden oft für etwas starres festgefahrenes gehalten. Für uns sind sie jedoch wichtig um neuen Teilnehmern das "Brücke-Krücke-Feeling" nahezubringen. Platz für Neues bleibt dabei immer noch genug.

