Herzlichen Glückwunsch Brücke-Krücke!
20 Jahre und (k)ein bisschen erwachsen!
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Gregor
Ein Satz der verschiedenen Impulse auslösen kann. Die einen, die Widerspruch auslösen, andere, die zu inneren Zustimmung führen. Also, wie ist das mit dem "Erwachsen-Werden" von Brücke-Krücke?

Zunächst einmal spricht die Zahl 20 dafür, dass die Initiative Brücke Krücke den Kinderschuhen mit Sicherheit entwachsen ist. Die Romfahrt als Initialzündung hat ein Miteinander von behinderten und nichtbehinderten jungen Menschen ermöglicht, dass weitergehen wollte. Dazu sind in den ersten Jahren im Katholischen Jugendamt erste Gehversuche entstanden, die Brücke-Krücke schnell zu einer eigenen Größe machte, die aus sich heraus lief.

Immer mehr Aktionen und Aktivitäten, prägten das Leben dieser Initiative. Die Eigendynamik und Eigenständigkeit wuchs. Mit der Wohngemeinschaft wurde dann ein weiteres Projekt geboren. Für das Katholische Jugendamt war der Zeitpunkt gekommen, dieses "Kind" nun auch formell auf eigene Beine zu stellen.
Mit 20 Jahren gibt es nun einen Trägerverein, die Wohngemeinschaft, eine Stelle für eine pädagogische Mitarbeiterin, einen Zivildienstleistenden, ein eigenes Büro und jedes Jahr ein umfangreiches Jahresprogramm.

Also, Brücke-Krücke ist mit Sicherheit erwachsen geworden. Aber Gott sei Dank sind damit nicht gleichzeitig Spontanität, Experimentierfreude, Unternehmungslust und manches Chaotische verschwunden. In diesem Sinne hat sich Brücke-Krücke vor Verknöcherungen beim Erwachsenwerden erfolgreich zu wehren gewusst. Das Miteinander ist weiterhin geprägt von der Freude, über alle Unterschiede bei den Fähigkeiten und Möglichkeiten der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Gruppe Leben zu entdecken und Freizeit zu gestalten. Gemeinsame Erfahrungen und Freude stehen an erster Stelle. Organisatorische Rahmenbedingungen müssen mit möglichst wenig Aufwand abgesichert werden. Und dazu gibt es dann ja den Trägerverein und das Katholische Jugendamt.

Brücke-Krücke ist demnach äußerlich erwachsen geworden, im Kern aber ungeheuer jung geblieben.

Dass dies so ist, dafür sorgen die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Veranstaltungen, die ehrenamtlichen Organisatorinnen und Organisatoren aus der Gruppe, Susanne Stommel und der Zivildienstleistende, die Vorstandsmitglieder im Trägerverein und viele aus Gesellschaft, Kirche, Politik und Verwaltung, die Brücke Krücke unterstützen. Ihnen allen gilt mein ganz herzlicher Dank.

Als Katholisches Jugendamt müssten wir "Brücke-Krücke" neu erfinden, wenn es die Gruppe nicht schon gäbe.
Alles Gute und Gottes Segen für die nächsten Jahre!

Gregor Bünnagel
1. Vorsitzender Trägerverei
Brücke-Krücke e.V.

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