Stufen, Türme und hohe Betten zurueck-20 Jahre Bruecke-Kruecke-weiter
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Udo

Da bei der ersten Fahrt in Rom alles nicht behindertengerecht war, die Unterkunft, der Bus etc., sich aber herausstellte, dass gerade das eine besondere Herausforderung für die Jugendlichen war, benötigt Brücke-Krücke bis heute keine behindertengerechten Einrichtungen, übernachtet z.B. in normalen Jugendherbergen und fährt in normalen Bussen.
Das heißt nicht, dass wir etwas gegen behindertengerechte Einrichtungen haben, sie sind vielmehr eine wichtige Ergänzung. Aber es ist für viele Behinderte ein eindrucksvolles Erlebnis, bei Brücke-Krücke sozusagen nicht "behindert" zu sein.

"In Schweden war der Dr. Schlee (Thomas) mit Sven und Mike auf einem Zimmer. Die beiden waren zum ersten mal dabei, und kümmerten sich auch zum ersten Mal um einen Rollifahrer.
Sven, Mike und Thomas nahmen ihr Zimmer in der Jugendherberge in Augenschein, ein Vierbettzimmer mit zwei Etagenbetten. Ganz selbstverständlich fragten Sven und Mike "Na, Thomas willst Du oben oder unten schlafen?" So hat Thomas auf dieser Fahrt zum ersten mal im Etagenbett oben geschlafen, und das natürlich dann die ganze Fahrt über."

Petersdom Kuppel mit Rolli
So hat die Gruppe eine Erstbesteigung des nicht sehr behindertengerechten "Schiefen Turms" von Pisa mit Rollstühlen veranstaltet und eine Besteigung der Peterskuppel in Rom ebenfalls mit Rollstühlen.
Und selbst wenn ein Turm wie z.B. der Eiffelturm in Paris über Aufzüge verfügt packt uns der Ehrgeiz, der Erstbesteigung mit Rollstühlen und es wird selbstverständlich die Treppe genommen.
Das Motto ist bei allen Veranstaltungen und Aktivitäten ganz klar: "Alle oder keiner". Immer wenn wir von nicht behindertengerechten Verhältnissen hören, ist es unser Ehrgeiz, "es" dennoch zu schaffen.

ThomasVolker

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