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Da bei der ersten Fahrt in Rom alles nicht behindertengerecht war, die
Unterkunft, der Bus etc., sich aber herausstellte, dass gerade das eine
besondere Herausforderung für die Jugendlichen war, benötigt
Brücke-Krücke bis heute keine behindertengerechten Einrichtungen,
übernachtet z.B. in normalen Jugendherbergen und fährt in normalen
Bussen.
Das heißt nicht, dass wir etwas gegen behindertengerechte
Einrichtungen haben, sie sind vielmehr eine wichtige Ergänzung. Aber es
ist für viele Behinderte ein eindrucksvolles Erlebnis, bei
Brücke-Krücke sozusagen nicht "behindert" zu sein.
"In Schweden war der Dr. Schlee (Thomas) mit Sven und Mike auf einem Zimmer. Die beiden waren zum ersten mal dabei, und kümmerten sich auch zum ersten Mal um einen Rollifahrer.
Sven, Mike und Thomas nahmen ihr Zimmer in der Jugendherberge in Augenschein, ein Vierbettzimmer mit zwei Etagenbetten. Ganz selbstverständlich fragten Sven und Mike "Na, Thomas willst Du oben oder unten schlafen?" So hat Thomas auf dieser Fahrt zum ersten mal im Etagenbett oben geschlafen, und das natürlich dann die ganze Fahrt über."

So hat die Gruppe eine Erstbesteigung des nicht sehr
behindertengerechten "Schiefen Turms" von Pisa mit Rollstühlen
veranstaltet und eine
Besteigung
der Peterskuppel in Rom ebenfalls mit Rollstühlen.
Und
selbst wenn ein Turm wie z.B. der Eiffelturm in Paris über Aufzüge
verfügt packt uns der Ehrgeiz, der Erstbesteigung mit Rollstühlen und
es wird selbstverständlich die Treppe genommen.
Das Motto ist bei
allen Veranstaltungen und Aktivitäten ganz klar: "Alle oder keiner". Immer
wenn wir von nicht behindertengerechten Verhältnissen hören, ist es
unser Ehrgeiz, "es" dennoch zu schaffen.

