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1981
im Jahr der Behinderten
organisierte der damalige katholische Stadtjugendseelsorger von Bonn PIM (Peter
Michael Wandel) zusammen mit Elisabeth Büttner eine Fahrt mit behinderten
Jugendlichen nach Rom.
Anstatt professionelle Betreuer mitzunehmen, lud er
nichtbehinderte Jugendliche, zumeist aus unterschiedlichen katholischen
Jugendgruppen, aber auch evangelische kirchlich engagierte Jugendliche ein. So
kam eine Fahrt mit etwa 45 Jugendlichen zustande.
Brücke-Krücke war dabei eine Art Betriebsunfall. Denn
ungeplanterweise waren die Jugendlichen so begeistert von diesem Erlebnis und
es ergaben sich so viele Freundschaften, dass man sich nun
regelmäßig etwa alle 2 Wochen traf und im darauffolgenden Jahr
wieder so eine Fahrt organisieren wollte.

Als Ziel wurde die "behindertenungerechteste" Stadt Italiens
ausgewählt: Venedig. Bei dieser Fahrt nach Venedig und Florenz waren ein
Drittel der Teilnehmer "Neue".
Nach dieser Fahrt beschlossen die
Jugendlichen, nun ein regelmäßiges
Jahresprogramm zu organisieren.
Prinzip war, ganz "normale" Jugendveranstaltungen durchzuführen, die
allerdings besonders attraktiv sein sollten. Zu der jetzt
"Brücke-Krücke" genannten Gruppe kamen die Jugendlichen nicht vor
allem deswegen, weil dort auch Behinderte waren, sondern weil die
Veranstaltungen so interessant waren. Dabei lernten sie eher beiläufig
auch die behinderten Mitglieder der Gruppe kennen. Oft war es dann gerade diese
völlig neue Erfahrung, die sie bei der Gruppe bleiben ließ.
Der Name "Brücke-Krücke" soll verdeutlichen, dass es unser Anliegen ist die zwischen Behinderten und Nichtbehinderten bestehende Schlucht bzw. Kluft zu überbrücken. Das soll auch unser Gruppenzeichen verdeutlichen.

