| Wer bringt den
Müll raus? Die Brücke-Krücke Wohngemeinschaft |
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Aus der Gruppe heraus wurde das Bedürfnis geäußert, eine
integrative Wohngemeinschaft nach den
Grundsätzen von "Brücke-Krücke" ohne professionelle Betreuer zu
gründen.
Dieses Projekt konnte 1991 realisiert werden. Zehn Leute
davon vier Behinderte leben dort seitdem nach den Brücke-Krücke
Prinzipen zusammen. Daher müssen sie sich im wesentlichen mit den gleichen
Problemen wie: Spüldienst, Putzen, neue Mitbewohner auswählen usw.
wie jede andere WG von jungen Leuten herumschlagen.
Anfangs setzten sich
die Bewohner aus aktiven Brücke-Krücke Mitglierdern zusammen. Mit der
Zeit zogen aber auch ganz neue Leute ein, für die das Wohnen in der WG die
erste integrative Erfahrung war. Wie uns gesagt wurde, ist es das einzige
derartige Projekt in Deutschland.
"Ich habe den Heavy in Polen zwei Wochen belabert, dass er doch in die WG ziehen soll und dann hat er nach Polen ne Woche Urlaub hier in Bonn drangehängt, hat bei mir gepennt.
Dann sind Heavy und ich Abend für Abend um die Häuser gezogen, und Ende der Woche stand für ihn fest, er will in die WG ziehen und zwei Wochen später war er drin.
Vorher hatte er im Internat gewohnt. Jetzt wohnt er seit acht Jahren da, ist jetzt am längsten dort und managet die WG-Kasse, den Schlüssel usw. und kriegt nicht mehr wie in den ersten zwei Jahren von Mami jede Woche den Kühlschrank vollgeräumt."
Brücke-Krücke WG
Kölnstr. 315 a
53117 Bonn
Tel: 0228 / 68.997-15
www.bruecke-kruecke.de/wg